Archive for the 'Freunde' Category

Zeit

Vor zwei Wochen habe ich mir die Tickets gekauft, die mich in einigen Stunden zu meiner Familie nach Niedersachsen bringen sollen. Dass ich also ganz überraschend wegfahren kann man so nicht direkt sagen. Also nicht wirklich jedenfalls. Schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass ich seit drei Tagen fast täglich einen Anruf meiner kleinen Schwester bekomme, die mich daran erinnert, dass es ja nur noch x Tage bis zu meiner Ankunft sind.
Worauf ich eigentlich hinaus will, ist die Tatsache, dass ich es schon wieder einmal nicht geschafft habe, die Reisetasche vorzeitig zu packen. Immerhin hatte ich heute den Plan, sie Tagsüber zu packen und nicht wie sonst immer, erst ein paar Stunden vor der Abfahrt. Aber irgendwie kam da wieder so viel dazwischen und so bin ich froh, dass ich es immerhin geschafft habe Balou in sein Feriendomizil zu bringen und mir für die Fahrt ein paar Nahrungsmittel zu kaufen.
Und anstatt ich dann zumindest gleich nach meiner Heimkehr vom Airbrush meine Tasche packe, lege ich den kleinen Prinzen schlafen und setze mich dann an den Rechner, wo ich eigentlich irgendetwas Bestimmtes schauen wollte. Natürlich ist mir dieses “irgendetwas” aber schon beim hochfahren entfallen und so schalte ich eben den Messi an und treffe auf einen guten Freund.
Wir philosophieren über unsere Zukunft, stellen fest, dass wir ja noch uns haben, wenn alle Stricke reißen und sind halbwegs beruhigt, dass ja doch nicht alles so grau ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Während dieser, recht tröstlichen, Feststellung überlege ich hin und her, was ich einpacke, was nicht und vor allem wann. Unbemerkt bleibt das nicht, denn ich werde gefragt, ob ich denn überhaupt schon mit packen angefangen hätte.
Verdammt, erwischt. Manche Leute kennen mich einfach zu gut. Ich hätte versuchen können mich heraus zu reden, aber so ganz doof bin ich ja nicht und weiß genau, dass er weiß, dass ich es noch nicht getan habe.
Er lacht nur und stimmt mit mir darüber überein, dass ich ja noch massig Zeit habe. Aber sein wir doch mal ehrlich: Wieso sollte ich schon Tage vorher meine eh schon enge Bude mit noch mehr Platzfressern vollstellen?!
Irgendwann verabschiedet er sich ins Bett und ich beschließe nur noch kurz zu bloggen und mich dann wirklich und tatsächlich meiner Tasche zu widmen. Wobei, eigentlich habe ich ja noch 7,5 Stunden Zeit, bis ich abgeholt werde.
Mal gucken was sonst noch so los ist…
EDIT: Es ist jetzt 04:10h und, man mag es nicht glauben, aber ich habe tatsächlich gerade das letzte Teil in die Tasche gesteckt. Und somit bin ich anderthalb Stunden eher fertig als sonst.

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Shoot

Hier sehen Sie den kleinen Prinzen mit seiner Mama. Nun fragen Sie sich vielleicht, wieso auf dem Bild eine Webadresse zu sehen ist. Diese Frage beantworte ich Ihnen natürlich gerne.
Mit diesem Bild versuchen der kleine Prinz und ich den Künstler des Bildes (eigentlich würde ich ja gerne “Fotografen” schreiben, aber er bezeichnet sich gerne als Knipser, was ich untertrieben finde) zu pushen, damit er ganz schnell ganz reich, ganz berühmt und ganz sexy wird.
Und nun mal im Ernst: Gestern waren der kleine Prinz und ich bei besagtem Künstler Ronald Puhle im Studio und haben Bilder von dem kleinen Prinz machen lassen. Leider hatte ich damals bei der Verabredung nicht bedacht, dass die anberaumte Zeit genau in die Mittagsschlafzeit des Kleinen fällt und so war er schon nach relativ kurzer Zeit recht nörgelig. Und dennoch, und das sollte mal dem Herrn Puhle hoch anrechnen, war er sehr professionell, ist auf das Kind eingegangen und hat wirklich schöne Bilder gemacht.
Und das obwohl der kleine Prinz gestern ein unsagbarer Bewegungsmuffel war. Vollkommen untypisch für ihn lag er da und hat sichs wohl sein lassen, während die Erwachsenen sich zum Affen gemacht haben um ihn zu bespaßen und zu belustigen. Wir warten jetzt nochmal ab, bis der Kleine krabbeln kann und dann treffen wir uns wieder, in der Hoffnung, dass sich die Bilder dann wie von selbst entwickeln.
Und so kommt es also, dass Sie, heute hier und jetzt, nicht nur von der, sowieso immer störenden, servereigenen Werbung auf meinem Blog begrüßt werden, sondern ausnahmsweise auch noch hausgemachte aufgetischt bekommen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Das oben gezeigte Bild ist im Übrigen das, in meinen Augen, einzig präsentable von mir und dem kleinen Prinzen zusammen. Was allerdings mit mir, und meiner Unzufriedenheit mit mir selbst, zu tun hat und in keinster Weise mit dem Künstler oder dem kleinen Prinzen, von dem überaus schöne und süße Bilder entstanden sind. Vielleicht bekommt ihr demnächst noch ein oder zwei zu sehen.

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Ein Hauch Kultur

Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten uns heute aus der Wohnung. Ein bisschen tückisch waren sie schon, denn bereits als wir uns trafen mussten wir feststellen, dass das Wetter als solches ja ein Traum, der Wind allerdings ganz schön garstig war.
Wir setzten uns in die U-Bahn und fuhren als erstes in die Friedrichstraße, wo Yelva mir ein tolles Geschäft vorstellte, in welchem es super roch. Tausend Nasen hätt man haben mögen. Der Name des Geschäfts ist “Lush” und zu erwerben gibt es dort handgemachte Pflegeprodukte aus frischem Obst, Gemüse und ätherischen Ölen und ganz ohne Tierversuche. Interessant und toll war es dort und wenn der nächste Geldsegen mich erreicht, werde ich mir dort etwas Feines kaufen gehen. Wer mehr wissen mag, der kann ja auf deren Seite gehen (Link versteckt sich unter dem Geschäftsnamen weiter oben im Text).
Dann kamen wir auf die tolle Idee zum Hackeschen Markt zu laufen. An und für sich ist das gar keine so schlechte Idee gewesen, denn die gut 1,6km sind eigentlich eine schöne Strecke zum spazieren, wenn man, wie wir heute, am Spreeufer entlang läuft. Und dann kamen wir auf die tolle Idee, unseren Spaziergang entlang der Berliner Sehenswürdigkeiten mit der kleinen Kamera in meiner Tasche zu dokumentieren und auf Touri zu machen.
Eines dieser Bilder seht ihr dort oben, das bin ich (wer hätte das gedacht) vor dem Bodemuseum. Ausgesprochen lustig wars gewesen und obwohl uns die Hände ab zufrieren drohten, die Oberschenkel wie mit tausend Nadeln besetzt stachen, wir unsere Gesichter dank des Windes kaum mehr spürten (gefallene Sätze waren unter anderem “Kannst du mal bitte gucken, ob ich noch ne Nase habe, ich spüre sie nämlich nicht mehr!” und “So muss sich eine Botoxbehandlung anfühlen!”) und wir uns alle (den Hund eingeschlossen) gerne zu Alexander in den mollig warmen Kinderwagen hätten legen wollen, liefen wir mutig weiter. Ja, wir waren sogar so tapfer, dass wir trotz der drohenden Erfrierungen, einen aufgesuchten Laden nach nur einer knappen Minute wieder verließen!
Als nächstes führte uns unser Bewegungsdrang und ja, ich gebe es zu, der Hunger ebenfalls, zum Hauptbahnhof (diesmal allerdings mit der S-Bahn), wo wir uns eine mittelmäßige Pizza einverleibten. Nun war der Tag ja noch fast noch jung und so liefen wir wieder zurück zur S-Bahn und fuhren zum Alexanderplatz, wo ich mich zum hundertsten Male an diesem Tage beschimpfte, warum ich so dünn angezogen war, wo ich doch so tolle und viele Wintersachen zu Hause habe (Fast hätte ich auch die Mütze daheim gelassen, entschied mich aber in der letzten Sekunde, sie doch noch mit zu nehmen, wasn Glück!).
Wir setzten uns dann in das Starbuckscafè und ließen dort unsere Touritour ausklingen, mit dem Vorsatz, noch mehr Touriorte zu besuchen, wenn es wieder wärmer ist.
Und wenn die Yelva ganz lieb und fleißig ist, dann zeigt sie euch sogar die Bilder von heute!

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Alt?!

“Mandy, wir werden alt!” sagte gestern mein bester Freund zu mir und während ich schon am prusten bin, rechnet er mir vor, wie viele Jahre wir uns schon kennen und sagt so Sätze wie “Und weißt du noch damals, als…” ich denke zurück und muss feststellen: Ja, es scheinen halbe Ewigkeiten zwischen heut und damals zu liegen. Mein Lachen verstummt und ich denke darüber nach, was ich in den letzten Jahren erreicht habe, oder eben nicht. Was mir Schönes widerfahren ist und auf was ich hätte gut verzichten können.
Ich denke über all die Gewinne und Verluste nach und nebenbei versuche ich meinem besten Freund noch ein guter, oder zumindest mittelmäßiger, Gesprächspartner zu sein. Ein ums andere Mal entschlüpft mir ein kleiner Stoßseufzer und ganz plötzlich will der Mensch am anderen Ende an meinen Gedanken teil haben. Doch noch will ich die Gedanken nicht teilen, die mir im Kopf umherschwirren. Er versteht mich und zerstreut die Bilder in alle Himmelsrichtungen, lenkt mich noch ein bisschen ab, bis er verkündet, dass alte Leute ihren Schlaf brauchen und wir nun ins Bett sollten.
Nachdem wir aufgelegt haben, liege ich eine Weile wach im Bett, höre den leisen, regelmäßigen Atemzügen des kleinen Prinzen und dem wohlige Schnarchen des Hundestiers zu und versinke erneut in meine “Was-wäre-wenn-Welt”. Nach zwei Stunden hin- und her wälzen reiße ich mich los, küsse dem kleinen Prinzen die Stirn, kraule dem Hundetier den Kopf hole mir ein Stück Schoki und will mir gerade alles aus dem Kopf mailen, da finde ich eine Mail in meinem Sammeldienst.
Sie ist kurz, aber Aussagekräftig, tröstet mich, gibt mir Kraft und Zuversicht. Ich mache den Rechner aus, lege mich hin und schlafe zufrieden ein.
Ich bin gespannt in wie fern mein Kopfkino in weiter Zukunft zutrifft, denn noch sind wir nicht alt. Wir haben lediglich nur schon ne Menge an Erinnerungen und Erfahrungen angesammelt, aber es ist noch jede Menge Platz für Neues…

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Der Broteinkauf

Es war ein Samstag vor einigen Wochen, als ich mich um 11h das Kind umschnallte, den Hund an die Leine nahm und mir einen einzelnen €uro in die Hosentasche steckte. Nur mal eben kurz rüber zum Lebensmitteldiscounter und ein Brot kaufen. So war der Plan. Naja, was soll ich sagen: Mandy und ihre Pläne. Sogar eine so kleine Kleinigkeit wie ein Brot kaufen, kann unter Umständen schief gehen.

Ich zog die Tür zu und in dem Moment, in dem sie ins Schloss fiel, fiel mir ein, dass ich den Wohnungsschlüssel drinnen gelassen hatte. Bevor jetzt irgendjemand sagt “Typisch Mandy!” so will ich dem vorbeugen und sagen, dass ich mich in den letzten 10 Jahren (also seit ich nicht mehr bei Mutti wohne) noch nicht einmal selbst ausgeschlossen habe! Typisch an der ganzen Situation ist allerdings, dass ich nur das Kind, den Hund und den besagten, einzelnen €uro bei mir hatte. Immerhin hatte ich nur vor, ein Brot zu kaufen und so hatte ich alles andere, wie Handy, Windeln etc in der Wohnung gelassen.

Und so stand ich dann erst einmal da und überlegte Fieberhaft, was zu tun sei. Im Grunde wäre das alles kein Problem gewesen, denn ich habe zwei Ersatzschlüssel, das Problem daran war allerdings, dass die eine Person, von der ich die Festnetznummer zumindest im Kopf hatte, on Tour war und von der anderen Schlüsselinhaberin hatte ich die Nummer nicht im Kopf. Also lief ich erst einmal zu meiner Tante, in der Hoffnung, dass sie bei dem schönen Wetter nicht mit den Kindern unterwegs ist. Zumindest hatte ich in dieser Beziehung Glück, im Grunde sogar doppeltes, denn am Tag zuvor hatte sie mir Windeln besorgt und so war zumindest das Lämmchen versorgt.

Nach einigem Warten meldete sich dann endlich die zweite Schlüsselinhaberin auf meine verzweifelte Email und machte sich dann auch gleich auf den Weg zu mir. Nach einer Stunde war sie dann da und ich atmete auf. Zumindest so lange, bis wir vor meiner Haustür standen und ewig warten mussten, bis mal jemand ins Haus wollte, da besagte Freundin zwar den Wohnungs- aber nicht den Haustürschlüssel hatte. Nach einer halben Stunde waren wir dann oben und ich freute mich schon auf Couch, als wir feststellen mussten, dass diese noch warten müsste. Mein Schlüssel steckte von der anderen Seite im Schloss und so gab es keinen Eintritt.

Sehr verzweifelt dachte ich schon darüber nach, welchen Schlüsseldienst ich kommen lassen würde und wie teuer das wohl werden würde auf einem Samstagnachmittag als die Freundin mir vorschlug ich solle meinen Ex anrufen, dieser könne sicherlich in die Wohnung “einbrechen”. Die Idee war im Grunde gut, doch hatte ich die Nummer von ihm in meinem Handy und mein Handy lag in der verschlossenen Wohnung. Doch der Grundgedanke war geboren und so fiel uns dann irgendwann ein Bekannter in der Nähe ein, der dies vielleicht auch könnte und so liefen wir los.

Der Bekannte erklärte sich dann bereit, allerdings ohne ein Erfolgsgarantie geben zu können und so wanderten wir zu dritt (bzw. dreieinhalb) zurück zu meiner Wohnung. Eine Stunde lang probierte der Bekannte mittels seines Personalausweises das Schloss zu öffnen, vergeblich, wenn man mal von der neuen Grundform des Persos ausgeht. Dann nahm er einen Schraubendreher zur Hand und fummelte weitere 40 Minuten damit an meiner Tür herum. Der Kracher dabei war im Grunde, dass er dabei von drei Jugendlichen beobachtet wurde (durch das Hoffenster), die wirklich nur ihn sehen konnten, und wir aber dennoch vergeblich auf die Polizei warteten.

Irgendwann war ich dann schon so frustriert, dass ich ihn bat es bleiben zu lassen. Der Bekannte schmetterte dies aber mit den Worten “Zur Not stolpere ich eben in die Tür, ich bin Haftpflichtversichert… Ein Schlüsseldienst ist jedenfalls zu teuer!” vehement ab. Denn auf einmal schien er einen Geistesblitz zu haben, schaute sich das Türblatt noch einmal genau an und plötzlich machte es *klick* und wir standen vor der geöffneten Tür. Ich hätte vor Freude schreien können (tat ich nur nicht, weil der Kleine schlief) und so fiel ich dem Bekannten nur dankbar in die Arme.

Ich ging in die Wohnung, holte das Handy, nahm den Schlüssel und kaufte nun endlich, nach 7 Stunden, mein Brot (und einen Schokoriegel für die Nerven) und ließ mich dann, vollkommen fertig, auf die Couch fallen.

Und so mache ich das Lämmchen jetzt schon einmal fit fürs Leben. Dies war also die Lektion “Wie komme ich ohne Schlüsseldienst in die Wohnung, wenn ich mich ausgesperrt habe”

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Wat’n Tag

Ich war gestern lange wach. Wirklich sehr lange, immerhin bin ich davon ausgegangen, heute ausschlafen zu können, doch nichts war. Um Punkt 9h klingelte es an der Tür, was ich beim ersten Mal gekonnt ignorierte. Auch als es zum zweiten Mal klingelte, schaffte ich es an meinem Traum festzuhalten und die Türschelle in den Traum zu integrieren. Längst war mir klar, dass es der Schornsteinfeger sein musste, den ich gestern Abend gekonnt ausgeblendet hatte, als ich mich dazu entschloss heute lange zu schlafen. Nennt mich ruhig Verdrängungskünstler! :grin: In meinem Halbschlaf dachte ich bei mir “Der muss eh noch mal wieder kommen, die Nachbarn sind auch nicht da.” und drehte mich auf die andere Seite. Leider hatte ich vergessen, dass mein Schornsteinfeger ein sehr hartnäckiger Mensch ist, der dann auch gern mal zum Handy greift um seine Pappenheimer zu erreichen und da, da, war es dann aus mit der gekonnten Ignoranz, nicht nur, weil er das Handy mit ziemlicher Sicherheit bis draußen quäken hörte. :worship:
Nachdem der gute Mann dann abgefertigt war, machte ich mich an mein Frühstück, was ebenfalls durch einen Anruf unterbrochen wurde. Es war eine Freundin, die mich um Hilfe bat. Und da begann mein Tag erst richtig. “Ich würde gerne ein Paket nach Thailand schicken und bräuchte von Ihnen ein Paar Informationen, was den Preis und die Lieferung betrifft.” Diesen Satz benutzte ich heute bei der Informationsbeschaffung bei den drei ganz Großen in der Paketzustellungbranche und muss zugeben, dass ich fast vom Stuhl gekippt wäre, als ich die Zustellungspreise zu Ohren bekam:
U*S verlangt für ein 3,3kg Paket nach Thailand 238€ und benötigt 6 Tage bis das Paket sein Ziel erreicht hat.
F**E* verlangt bei der Verwendung eines eigenen Kartons 354€, bei Verwendung eines original F**E*-Kartons “nur” 205€, ist allerdings sehr schnell (3 Tage).
Und nun zu unserem persönlichen Gewinner:
D*L, die 62€ verlangen (nur einen Aufpreis verlangen, wenn das Paket Sondermaße, also z.B. Übergröße hat oder Sperrgut ist) und lediglich einen Tag länger zur Auslieferung benötigen, als U*S.
Schon beeindruckend, wie ich finde.
Abends schrieb ich dann noch ein oder zwei Beschwerdemails an unterschiedliche Unternehmen, über die ich mich geärgert habe und hatte dann das große “Glück” von einem der Kids via MSN angeschrieben zu werden, welches Hilfe bei seinen Ethikhausaufgaben brauchte. Und da ich ja kein wirklicher Unmensch bin, half ich dem Kind, wobei mir klar wurde, dass ich mehr fremde Hausaufgaben mache, als damals meine eigenen. Ganz schön traurig, aber hat ja auch irgendwie so geklappt. :nervous:
Und nun? Nun steht mir noch ein kleiner, bzw. etwas größerer Wohnungsputz bevor, da morgen der doofe Heizungsableser kommt und der bestimmt keine Bergsteigerausbildung hat. Aber noch bin ich nicht müde genug um putzen. Mein Trick ist nämlich inzwischen: Warten bis ich sehr müde bin und dann anfangen zu putzen. Klappt natürlich nur, wenn der Termin am nächsten Tag statt findet. und warum klappt es erst dann? Na weil ich durch die Müdigkeit ganz schnell fertig werden will um rasch ins Bett zu kommen und weil ich schon immer am effektivsten unter Druck arbeiten konnte. :oops:
Und da soll noch mal einer sagen, ich hätte den ganzen Tag Zeit!

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Nachts machen manche Leute komische Dinge

Gestern Nacht kam es dann nach langer Zeit mal wieder zu einem Kontakt zwischen mir und einer Freundin, die ich im folgenden einfach mal “Madame” nennen werde, und zwar via MSN. Um die ganze Sache leichter und schneller zu gestallten, wollten wir das Telefon benutzen, was aber letztlich dann doch nicht geschah, weil der Akku von Madams Telefon leer war. So entschieden wir uns zu einem Gespräch über Webcam.
Anfänglich verlief alles ganz normal: ein bisschen Informationsaustausch, ein bisschen Smalltalk… Und auf einmal, Nachts um 0:30h, holt Madame ihre Handtasche und zaubert dort einen Concieler (Abdeckstift) hervor. Ich muss sehr erstaunt geschaut haben, als sie das Kamerabild als Spiegel benutzte um sich zu schminken. Als nächstes kamen dann Make-up und Wimperntusche zum Einsatz und ich konnte nichts weiter tun, als gebannt zuzusehen und mich zu amüsieren. Achso, Anlass zu diesem nächtlichen Spektakel lieferte ihr Nachbar, der sie zu sich auf eine Abendzigarette einlud.
Doch damit noch nicht genug… Nachdem sie sich nun ewig und drei Tage irgendwelche Pasten, Puder und Cremes ins Gesicht geschmiert hatte, holte sie sich ihre elektrische Zahnbürste und putzte sich mit der linken Hand die Zähne, während in der rechten Hand ihre kurz zuvor entzündete Zigarette qualmte. Ein wenig ungläubig fragte ich dann ,ob sie sich tatsächlich beim Rauchen die Zähne putzen würde, was sie mit einem Nicken bejahte. Nach dieser doch erstaunlichen halben Stunde, sprang Madame dann von ihrem Kleiderschrank auf und ab und suchte sich das schickste und tollste Oberteil, was sie als “Schlafoberteil” nehmen wollte. Immerhin sollte ihr Nachbar ja den Eindruck haben, sie hätte schon so gut wie im Bett gelegen.
Ich hingegen konnte nur den Kopf schütteln und musste in mich hinein lachen, als wir uns dann 45min nach des Nachbars Aufforderung verabschiedeten. Leute gibt es kann ich euch sagen… Echt lustig!

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Nicht mit uns!

Es ist kurz vor 0h irgendwo in Berlin. Kichernd schleichen sich 4 Frauen und ein kleiner schwarzer Hund, vollkommen bepackt und in Pyamas, durch einen leichten Nieselregen über den dunklen Parkplatz des Plattenbaus. Und dann ist es auch schon vorbei mit dem Schutzmantel der Dunkelheit, denn auf einmal stehen sie im gleißenden Licht der Hausbeleuchtung. Eine der Frauen zückt Gesichtsmasken, verteilt sie gerecht unter den Anwesenden und schneidet die mitgebrachte Gurke in dünne Scheiben. Währenddessen schmieren die anderen sich die Gesichtsmaske ins Gesicht (natürlich unter lautem Gekicher), nehmen dann die Gurkenscheiben in Empfang, um sich diese ebenfalls ins Gesicht zu bappen und klingeln anschließend Sturm bei der fünften Frau, die bis gerade eben noch nichts von ihrem Glück wusste.
Während die verrückten Hühner auf den Fahrstuhl warten, werden die Geburtstagskerzen auf der Schokoladentorte entzündet. Ein bisschen eng ist es in dem Fahrstuhl schon, aber zweimal fahren kommt gar nicht in Frage und so quetscht man sich eben ein. Bewegungsfreiraum ist sowieso überbewertet! Die Fahrstuhltür öffnet sich und das vermeidliche Geburtstagskind steht gleichzeitig laut lachend und “Psst” zischend in der Wohnungstür. Zwischendurch presst sie noch ein “Ihr seit ja verrückt!” heraus, bevor sie ganz schnell hinter uns die Tür schließt.
Natürlich kommt sie nicht um ein lautstarkes Geburtstags”ständchen” herum, bei dem sogar der Hund seinen Senf dazu gibt. Unter lautem Lachen entpackt sie die Geschenke und pustet die Kerzen aus, während die Gäste sich auf Wohnzimmer und Küche verteilen. Die Hausherrin wird aus ihrer Küche geschmissen, während zwei der Damen ihr Cocktailequipment auspacken und gleich loslegen.
Bei einem Stück Torte und einigen Cocktails kann man es sich gut gehen lassen und so wird die Gastgeberin die anderen und ihr Equipment, erst um 3:30h wieder los.
Gefreut hat sie sich und wir hatten auch jede Menge Spaß.
Und das, obwohl sie ihren Geburtstag doch dieses Jahr gar nicht feiern wollte! Pff… Aber nicht mit uns, sowas lassen wir nicht gelten! :lol:

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Feed me!

Also… Zunächst einmal: Wie es kommt, dass man wieder von mir liest, werdet ihr morgen von mir zu lesen bekommen.
Und nun der eigentliche Eintrag:
Bei Artyshock bin ich gerade auf die die Seite 3DDupply gestoßen, die mir ein “Feed me!”- Shirt versprechen, wenn ich in einem Beitrag ihren Link einbaue “Dabei muss nicht mal unsere unglaubliche Großzügikeit, das gute Karma beim Tragen unserer Shirts, die unzähligen weiteren Nerd-Artikel in unserem Shop, oder was auch immer erwähnt werden. ” verspricht der Betreiber! sicher ist sicher!
Und wo ich mich nun sowieso schon verkauft habe und hier zu der bereits vorhandenen Werbung noch mehr werbe, da kann ich ja auch mal für den neuen Blog eines mir sehr, sehr lieben Freundes werben:
Er nennt sich selber “Chase” und ist ein sehr nachdenklicher Typ, schon immer gewesen, wie ich hinzufügen möchte.
Da in seinem Kopf manchmal ein ziemliches Durcheinander herrscht, er keine klaren Gedanken fassen kann und auch so irgendwie schon länger das Bedürfnis hat, sich der Welt mitzuteilen, ohne sich gänzlich zu offenbaren, hatte ich ihm einen Blog empfohlen.
Zuerst war er abgeneigt und nun, vor einigen Tagen bekomme ich einen Link geschickt, mit den Worten: “Mein Blog” Und da ich mir ja oft Mühe gebe eine gute Freundin zu sein, möchte ich euch alle anregen mal bei ihm vorbei zu schauen und vielleicht den ein oder anderen Kommentar da zu lassen, schließlich wissen wir ja alle, wie schwierig es ist, gerade am Anfang einer Bloggerkarriere, sich, seinen Stil und Style einzuschätzen.
BibaBu :kiss:

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Bei Freunden

Ich merke es immer mehr und auch langjährige Freunde bestätigen es mir: Ich werde gleichgültiger! Im Allgemeinen finde ich das nicht so toll, denn ich kann nicht behaupten, dass Gleichgültigkeit eine positive Charaktereigenschaft ist. In meinem Fall allerdings darf man ruhig gratulieren, denn viel zu lange habe ich mir meinen Seelenfrieden mit Dingen kaputt gemacht, die nicht zu ändern waren, oder gar das Problem anderer Leute war.
Es ist nicht so, dass ich nun eine eiskalte Person bin und mich nichts mehr tangieren könnte, keines Falls. Ich kann nur einfach schneller los lassen und die Sache für mich abhaken.
Ein tolles Gefühl, wenn man nicht mehr allem und jedem hinter her rennt um ihr/ihm zu helfen. Ebenfalls toll ist es, die Arme zu verschränken und sagen zu können, dass es einem egal ist und dass man das Thema abgeschlossen hat.
Seit gut drei Monaten (plus/ minus einiger Tage) kann ich das jetzt. Gedanken auf Eis legen und sie in die hinterste Ecke des Gehirns zu schieben. Besagter Freund war na sagen wir mal beeindruckt von dieser, meiner neuen Fähigkeit und konnte es schier gar nicht glauben.
Und um ehrlich zu sein: Natürlich beschäftigt mich das Ganze noch weiterhin und natürlich würde ich das ein oder andere ganz gerne noch wissen, aber ich werde es nicht zugeben und schon gar nicht vor den betroffenen Personen.
Ich bin mir sicher, dass sich mein Charakter nicht mehr gravierend verändern wird, aber zumindest kann ich mich wieder ein Stück weit besser abschotten, was den ganzen negativen Müll betrifft.
Schön ist so ein Abend mit wirklich guten Freunden, aber manchmal erinnert es mich auch ein Stück weit an eine freudsche Couch.
BibaBu :kiss:

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