Improvisation
So langsam aber sicher erhole ich mich und das, obwohl ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen kann, an welcher Stelle sich mein Kopf befindet. Aber vielleicht ist es auch genau das, was mich so langsam wieder zurück trägt. Diese ständige Bewegung, nicht eine Minute stille stehen, allein sein dann nur später, wenn ich erschöpft ins Bett falle und noch nicht einmal das Kissen berührt habe und schon schlafe. Ich habe einfach keine Zeit, mir Sorgen oder Gedanken um das Geschehene zu machen. Im Fachjargon nennt man das, so glaube ich mich zumindest erinnern zu können, “verdrängen”. Da ich aber finde, dass dieses Wort irgendwie sehr stark negativ behaftet ist, nenne ich es einfach “links liegen gelassen”. Hört sich zwar nicht unbedingt besser an, macht aber nicht gleich so einen negativen Eindruck.
Noch immer gleicht die Welt um mich herum einem einzigen Schauspiel dessen Teilnehmer ich zwar bin, dem man aber vergessen hat das Drehbuch zu reichen. Doch so langsam wache ich wieder auf und mache einfach ein Improvisationstheater daraus. Ich werde nicht schreiben, was los war, geschweige denn, was noch alles auf mich zu kommt. Dennoch möchte ich mich an dieser Stelle für die lieben Mails, Tweets und Kommentare und Besuche bedanken.
Ab jetzt geht es wieder los…
So langsam zumindest!
BibaBu 
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